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Traumziel Seychellen

Einzige Marina in dieser Region ist Eden Island auf der Hauptinsel Mahé. Es empfiehlt sich den Törn von hier aus zu starten, zumal es nur hier ausreichende Infrastruktur gibt um sich zu Verpflegen. Der Spar in der Marina ist gut sortiert und eine absolute Empfehlung. (Optional:  STC Hypermarket, ca. 10 min Taxi)

Landesinfo: Die Seychellen bestehen aus etwas über 100 Inseln. Mit einer gecharterten Yacht stehen (Aufgrund von der Entfernung oder Einschränkungen der Charter-Agentur) nur die inneren Seychellen um die Hauptinsel Mahé und Praslin zur Verfügung. (Von Silhouette über Aride, Grande Soeur bis Fregate. Unbedingt einplanen sollte man zumindest La Dique und Curieuse.

Die Temperaturen liegen knapp unter 30 Grad, große Unterschiede gibt's aufgrund der Nähe zum Äquator nicht. Gezeiten und Strom sind zu vernachlässigen. (Achtung auf Unterwasser-Strömungen beim Schnorcheln oder Tauchen)

 

Mit Englisch oder Französisch kommt man ganz gut über die Runden. Das Preisniveau ist unserem recht ähnlich. Ein paar Dinge sind teurer, schließlich muss fast alles importiert werden. Zu beachten ist, dass viele Insel in Privatbesitz oder Naturschutz Gebiet sind. Es fallen häufig sogenannte Landing Fees an. Teilweise ist Voranmeldung notwendig. 

Die Distanzen innerhalb der inneren Seychellen sind kurz und es gibt jede Menge Buchten. Marinas oder auch nur Dinghy-Stege sucht man vergebens. Daher ist es ratsam immer einen Blick auf Wassertank und Batterieladung zu haben. Neben Eden Island auf Mahé gibt es einen Chartersteg (Dream Yacht Charter) in der Baie Sainte Anne auf Praslin und das kleine Hafenbecken mit Dinghy-Steg in La Passe auf La Digue.

Oft ist man das einzige Boot in der Bucht.
Oft ist man das einzige Boot in der Bucht.
Auszugsweise ein paar Highlights die ich jedem Reisenden empfehle und die bei meinen Törns Fixpunkte geworden sind.

Auf Praslin / Baie Sainte Anne sollte man sich Zeit für die geführte Tour durch den Naturpark nehmen. Der größere und bekanntere ist "Vallée de Mai Nature Reserve", klein und noch im Aufbau ist "Fond Ferdinand". Beide sind mit dem Bus zu erreichen. In beiden sieht man die einzigartige Seychellenpalme Coco de Mer. 

Abends sollte man sich ein vorher bestelltes Dinner aufs Boot bringen lassen. Es gibt mehrere Anbieter, der bekannteste ist wohl Roberto. Wenn es dir angeboten wird, unbedingt annehmen. Preis pro Person hat etwas Verhandlungsspielraum.

Curieuse: Ankern vor Doctors House (Anse St. Jose). Hier führt ein Pfad in die Laraie Bay zur Giant Tortoise Farm. Unterwegs gibt es Krebse zu bestaunen die in ihren Erdhöhlen hocken. Auf der Farm gibt es Riesenschildkröten von frisch geschlüpften bis zu riesen Brocken die letztlich ihren Weg in die Wildnis suchen.

La Digue: Am besten ist es, vor la Passe ankern. Im Hafen gibt es Fahrräder gegen kleines Geld zu leihen. Dies ist die bevorzugte Art die Insel zu erkunden. Der Straße nach Süden folgen, vorbei an Kokos- und Vanille-Plantagen geht es zu den idyllischen Sandstränden gerahmt mit schwarzem Granit.

Mahé: Beau Vallon bietet Streetfood und Hotel/Bar Gastronomie vor gigantischer Kulisse.

 

Wenn man sich Mahé ansieht, dann sollte ein Besuch bei der Destille von Takamaka,  dem hier erzeugten Rum, nicht fehlen.

Viktoria selbst ist ebenfalls einen Besuch wert. Dies bietet sich am Abreisetag an, da die Rückflüge oft erst sehr spät gehen.